Haftungspotenzial bei Veranstaltungen

Haftungspotenzial bei Veranstaltungen

Veranstaltungen sind eine mitunter überaus lukrative Einnahmequelle.

Wer denkt dabei schon daran, dass mitunter ein einziger Unglücksfall ausreicht, um die gesamte Veranstaltung in einem Desaster – auch und vor allem in finanzieller Hinsicht – enden zu lassen?

Die Haftungsrisiken eines Veranstalters oder eines von dem Veranstalter beauftragten Event-Managers sind enorm. Bereits bei relativ kleinen Veranstaltungen mit, sagen wir einmal nur 100 Gästen, kann ein einziger Fehler zu einer Katastrophe führen.
Ein geschädigter Gast wird in der Regel Schadensersatz von dem Veranstalter fordern. Im schlimmsten Fall wird ein Unglück auf einer Veranstaltung den Tod eines Gastes zur Folge haben.
Die Ansprüche sind dann jedoch nicht erloschen: Die Hinterbliebenen können die Ansprüche des Verstorbenen gegen den Veranstalter geltend machen.

Dabei reicht es bereits aus, dass Fluchtwege nicht ordnungsgemäß gekennzeichnet bzw. beleuchtet wurden oder nicht in ausreichendem Maße bei der Planung der Veranstaltung berücksichtigt wurden.

Zumeist wird hier sprichwörtlich gelten:
„ Tausend Mal berührt – tausend Mal ist nichts passiert. “

Kommt es zum Schlimmsten – und das ist der „tausend-und-einste-Fall “ – kommt es aus irgendeinem Grund zu einer Panik unter den Besuchern. Diese strömen zu den Ausgängen. Da die Fluchtwege nicht ausreichend gekennzeichnet / beleuchtet oder nur unzureichend vorgesehen waren, stauen sich die Besucher vor dem Haupteingang.
Es kann durchaus geschehen, dass ein Besucher erdrückt wird. Die Erben von dem oder sogar den verstorbenen Personen können nunmehr die Ansprüche gegen den Veranstalter richten.

Dabei hilft wie so oft zitierte Klausel auf den Eintrittskarten, dass der Veranstalter nicht hafte, in rechtlicher Hinsicht überhaupt nicht:
Liegt hier ein Verstoß gegen eine einzuhaltende Vorschrift vor, haftet der Veranstalter für Schädigungen seiner Gäste nahezu immer.

Als wenig nützlich erweist sich dann, dass ein Veranstalter seinen Schaden bei einem von ihm beauftragten Event-Manager unter Umständen geltend machen kann: Zum Einen steht oftmals aufgrund der Rechtsbeziehung zwischen Veranstalter und Event-Manager diese Haftungsfrage nicht eindeutig fest – zum Anderen muss der Veranstalter dem Gast zunächst den Schaden bezahlen.

Allein dies kann ruinös sein, bevor er seinen Schaden von einem Event-Manager ersetzt verlangen kann. Nicht zu vernachlässigen ist auch der erhebliche Image-Schaden, den ein Veranstalter und bei derartigen Unglücksfällen erleiden.
Gerade vor diesem Hintergrund ist enorm wichtig, dass Veranstalter die wesentlichen Vorschriften und Regelungen zumindest in Grundzügen kennen.
Es ist immer viel kostengünstiger, sich vor einer Veranstaltung gegen Risiken abzusichern, als bei einem Unglück nach einer Veranstaltung langwierige und mitunter ruinöse Gerichtsverfahren durchführen zu müssen.

Risiken zu vermeiden ist Hintergrund des „Vabeg-Sicherheitskonzeptes“.
Die für Veranstaltungen entwickelte und bewährte Software „Vabeg-Konzept“ in dem „Vabeg-Sicherheitsverfahren“ ermöglicht die einfache Planung sicherer Veranstaltungen.
Aus diesem Grunde wurde auch ein Expertenteam zusammengestellt, das mit Rat und Tat zur Seite steht, sowie die Sicherheit in Versammlungsstätten fördert. 

Kanzlei Schutt & Waetke Karlsruhe
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